Auf den Punkt: Vitamin K2 (Menachinon) ist ein fettlösliches Vitamin. Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei. Es fungiert im Körper als Cofaktor für spezifische Proteine. Besonders bekannt ist die Form Menachinon-7 (MK-7) aufgrund ihrer hohen Bioverfügbarkeit.
Hintergrund: Vitamin K2 ist ein fettlösliches Vitamin. Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung sowie zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Anwendungsbereiche: Erhaltung normaler Knochen, Normale Blutgerinnung
Vitamin K2, auch als Menachinon bezeichnet, gehört zur Gruppe der fettlöslichen K-Vitamine. Im Gegensatz zu Vitamin K1 (Phyllochinon), das vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommt, wird Vitamin K2 von Bakterien synthetisiert. Es existieren verschiedene Formen von Menachinon, wobei MK-4 und MK-7 die am besten erforschten sind. MK-7 zeichnet sich durch eine besonders lange Halbwertszeit im Blut aus. Die Hauptfunktion von Vitamin K2 besteht in der Carboxylierung von Proteinen wie Osteocalcin und Matrix-Gla-Protein (MGP). Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen und zu einer normalen Blutgerinnung bei.
Zusammensetzung: Vitamin K2 fungiert als Cofaktor für das Enzym Gamma-Glutamylcarboxylase. Dieses Enzym ist an der Carboxylierung von Proteinen wie Osteocalcin und dem Matrix-Gla-Protein (MGP) beteiligt. Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen und zu einer normalen Blutgerinnung bei.
Die übliche Dosierung in Nahrungsergänzungsmitteln liegt zwischen 45 und 200 Mikrogramm pro Tag, oft in Form von MK-7. Da es fettlöslich ist, sollte die Einnahme idealerweise zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit erfolgen, um die Absorption zu optimieren.
Die Rolle von Vitamin K ist durch die EFSA anerkannt: Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei. Laufende Studien untersuchen zudem weitere physiologische Eigenschaften von Vitamin K2.
Vitamin K2 gilt in üblichen Dosierungen als sicher und gut verträglich. Personen, die blutverdünnende Medikamente vom Cumarin-Typ (z.B. Marcumar) einnehmen, müssen jedoch vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen, da Vitamin K die Wirkung dieser Medikamente aufheben kann.
Vitamin K2 findet sich vor allem in fermentierten Lebensmitteln wie dem japanischen Natto (fermentierte Sojabohnen), aber auch in bestimmten Käsesorten, Quark, Eigelb und Fleisch.
Das "K" in Vitamin K steht für "Koagulation" (Blutgerinnung), ein Begriff, der vom dänischen Forscher Henrik Dam geprägt wurde, der das Vitamin 1929 entdeckte.
Vitamin K1 (Phyllochinon) stammt vorwiegend aus Pflanzen. Vitamin K2 (Menachinon) stammt aus bakterieller Fermentation oder tierischen Quellen. Beide Formen gehören zur Gruppe der K-Vitamine. Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor bei. Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Daher werden diese beiden Vitamine häufig zusammen verwendet.
Menachinon-7 (MK-7) wird häufig verwendet, da es eine hohe Bioverfügbarkeit aufweist und länger im Blut zirkuliert als andere Formen wie MK-4.
Ja, allerdings sind die Mengen in der westlichen Ernährung oft gering. Gute Quellen sind fermentierte Lebensmittel wie Natto, gereifter Käse sowie in geringerem Masse Eigelb und Fleisch.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.