Auf den Punkt: Vitamin B6 (Pyridoxin) ist ein essenzielles, wasserlösliches Vitamin. Da der Körper es nicht selbst herstellen kann, muss es regelmässig über die Nahrung aufgenommen werden. Vitamin B6 trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Hintergrund: Vitamin B6 trägt zu einem normalen Eiweiss- und Glycogenstoffwechsel bei und trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Darüber hinaus trägt es zur Regulierung der Hormontätigkeit und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Wissenschaftliche Studien belegen diese vielfältigen Funktionen, wobei Vitamin B6 auch zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.
Anwendungsbereiche: Eiweiss- und Glykogenstoffwechsel, Funktion des Nervensystems, Regulierung der Hormontätigkeit, Verringerung von Müdigkeit, Immunsystem
Vitamin B6 umfasst eine Gruppe von verwandten Verbindungen, zu denen Pyridoxin, Pyridoxal und Pyridoxamin gehören. Die aktive Form im Körper ist Pyridoxalphosphat (PLP), welches als Coenzym an zahlreichen enzymatischen Reaktionen beteiligt ist. Vitamin B6 trägt zu einem normalen Eiweiss- und Glycogenstoffwechsel, zur normalen Bildung roter Blutkörperchen sowie zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Darüber hinaus trägt Vitamin B6 zur Regulierung der Hormontätigkeit und zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei. Ein Mangel ist in Industrieländern selten, kann aber bei einseitiger Ernährung, hohem Alkoholkonsum oder bestimmten Medikamenteneinnahmen auftreten. Da es wasserlöslich ist, werden Überschüsse normalerweise über die Nieren ausgeschieden, jedoch können extrem hohe Dosen über längere Zeit toxisch auf das Nervensystem wirken.
Zusammensetzung: Vitamin B6 trägt zu einem normalen Eiweiss- und Glycogenstoffwechsel bei. Es trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und des Immunsystems bei sowie zur normalen Bildung roter Blutkörperchen. Zudem trägt es zur Regulierung der Hormontätigkeit bei.
Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene liegt laut DGE und SGE bei etwa 1,4 bis 1,6 mg. In Nahrungsergänzungsmitteln wird es oft in Dosen von 1 bis 10 mg eingesetzt, wobei die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine sichere tägliche Höchstmenge von 12 mg für Erwachsene festgelegt hat.
Die physiologischen Funktionen von Vitamin B6 sind wissenschaftlich dokumentiert und durch zahlreiche Studien belegt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat auf Basis starker Evidenz mehrere gesundheitsbezogene Aussagen (Health Claims) für Vitamin B6 offiziell zugelassen.
Bei normaler Nahrungsaufnahme sind keine Nebenwirkungen bekannt. Eine langfristige, hochdosierte Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (weit über der empfohlenen Höchstmenge) kann jedoch zu neurologischen Störungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in Händen und Füssen führen.
Gute natürliche Quellen sind Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Samen. Auch Bananen und Avocados enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin B6.
Vitamin B6 wurde in den 1930er Jahren entdeckt und isoliert, als Forscher nach einem Stoff suchten, der bei bestimmten Hauterkrankungen bei Ratten untersucht wurde. Der Name Pyridoxin leitet sich von seiner chemischen Struktur ab, die dem Pyridin ähnelt.
Vitamin B6 trägt zu einem normalen Eiweiss- und Glycogenstoffwechsel, zur normalen Bildung roter Blutkörperchen sowie zu einer normalen Funktion des Nerven- und Immunsystems bei.
Ein Mangel kann sich durch Hautveränderungen, Risse in den Mundwinkeln, Müdigkeit sowie neurologische Beschwerden bemerkbar machen.
Ja, eine langfristige Einnahme von sehr hohen Dosen über Nahrungsergänzungsmittel kann zu Nervenschäden führen, weshalb die empfohlenen Höchstmengen beachtet werden sollten.
Da B-Vitamine im Stoffwechsel eng zusammenarbeiten, wird oft die Einnahme eines Vitamin-B-Komplexes empfohlen, um ein optimales Gleichgewicht zu gewährleisten.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.