Auf den Punkt: Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist ein fettlösliches Vitamin, das der Körper durch Sonnenlicht (UVB-Strahlung) in der Haut selbst herstellen kann. Vitamin D trägt zu einem normalen Calciumspiegel im Blut, zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne, zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
Hintergrund: Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen und zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei. Zudem trägt es zu einer normalen Funktion des Immunsystems sowie zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei. Das Vitamin kann mithilfe von Sonnenlicht auch selbst gebildet werden.
Anwendungsbereiche: Erhaltung normaler Knochen, Erhaltung einer normalen Muskelfunktion, Normale Funktion des Immunsystems, Normaler Calciumspiegel im Blut
Vitamin D3, chemisch als Cholecalciferol bezeichnet, nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein, da es bei ausreichender Sonnenexposition vom Körper selbst synthetisiert werden kann. Es wird in der Leber und den Nieren zu seiner aktiven Form, dem Calcitriol, umgewandelt. Besonders in den Wintermonaten oder bei geringem Aufenthalt im Freien kann die körpereigene Produktion unzureichend sein. Da nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen an Vitamin D3 enthalten, wird es häufig supplementiert. Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
Zusammensetzung: Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme/Verwertung von Calcium und Phosphor bei. Es trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung. Zudem trägt Vitamin D zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion bei.
Die übliche Supplementierung liegt je nach individuellem Bedarf und Blutspiegel oft zwischen 800 und 4000 IE (Internationale Einheiten) pro Tag. Da es fettlöslich ist, sollte die Einnahme idealerweise zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit erfolgen.
Die wissenschaftliche Forschung zu Vitamin D3 ist sehr umfangreich. Offizielle Gesundheitsbehörden wie die EFSA anerkennen, dass Vitamin D zur Erhaltung normaler Knochen, zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt.
Bei extrem hohen, langfristigen Dosierungen kann es zu einer Hyperkalzämie (zu viel Calcium im Blut) kommen, was Nierensteine oder Nierenschäden begünstigen kann. Die Einnahme sehr hoher Dosen sollte daher stets unter ärztlicher Kontrolle und Überwachung des Blutspiegels erfolgen.
Natürliche Quellen sind vor allem fettreiche Fische wie Lachs, Hering und Makrele, Lebertran sowie Eigelb. In geringeren Mengen kommt es auch in Speisepilzen und angereicherten Lebensmitteln vor.
Obwohl es historisch als Vitamin klassifiziert wurde, ist die aktive Form von Vitamin D3 eigentlich ein Secosteroid-Hormon. Die Entdeckung seiner Struktur brachte Adolf Windaus 1928 den Nobelpreis für Chemie ein.
Es ist sehr schwierig, den Bedarf ausschliesslich über die Ernährung zu decken, da nur wenige Lebensmittel signifikante Mengen enthalten. Die Hauptquelle bleibt die körpereigene Produktion durch Sonnenlicht.
Die Tageszeit ist zweitrangig. Da es sich um ein fettlösliches Vitamin handelt, erfolgt die Einnahme idealerweise zusammen mit einer Mahlzeit, die etwas Fett enthält.
Vitamin D2 (Ergocalciferol) stammt meist aus pflanzlichen Quellen oder Pilzen, während D3 (Cholecalciferol) tierischen Ursprungs ist oder aus Lanolin (Wollfett) sowie Flechten gewonnen wird.
Dies hängt vom Ausgangswert und der Dosierung ab. In der Regel dauert es mehrere Wochen bis Monate regelmässiger Einnahme, bis sich der Blutspiegel stabilisiert.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.