Auf den Punkt: Xylit (E 967), auch Birkenzucker genannt, ist ein Zuckeralkohol mit etwa der gleichen Süsskraft wie Zucker, aber rund 40 Prozent weniger Energie. Er beeinflusst den Blutzucker nur gering und wird in der Zahnpflege eingesetzt.
Anwendungsbereiche: Zuckerersatz, zahnfreundliche Kaugummis und Bonbons, kalorienreduzierte Lebensmittel
Xylit ist ein Zuckeralkohol, der ursprünglich aus Birkenholz gewonnen wurde und heute meist aus pflanzlichen Fasern hergestellt wird. Seine Süsskraft entspricht etwa der von Haushaltszucker, der Energiegehalt liegt jedoch niedriger. Xylit wird langsamer und unabhängiger von Insulin verstoffwechselt und beeinflusst den Blutzucker daher nur gering. In der Zahnmedizin ist Xylit gut untersucht, da es von kariesverursachenden Bakterien nicht verwertet werden kann. In der EU ist es als E 967 zugelassen.
Zusammensetzung: Liefert weniger Energie als Zucker und beeinflusst den Blutzucker nur gering; wird von Mundbakterien nicht zu Säuren vergoren.
In der EU ohne zahlenmässigen ADI-Wert zugelassen. Grössere Mengen können abführend wirken; eine schrittweise Gewöhnung wird empfohlen.
Süsskraft, reduzierter Energiegehalt und geringe Blutzuckerwirkung sind gut belegt. Die zahnfreundlichen Eigenschaften sind durch mehrere Studien gestützt.
Grössere Mengen können Blähungen und Durchfall verursachen. Wichtig: Xylit ist für Hunde stark giftig und muss von ihnen ferngehalten werden.
Natürlich in Spuren in Früchten und Gemüse; industriell als Zusatzstoff hergestellt.
Glykämischer Index rund 7–13. Bereits kleine Mengen Xylit sind für Hunde lebensgefährlich.
Xylit (E 967), auch Birkenzucker genannt, ist ein Zuckeralkohol mit ähnlicher Süsskraft wie Zucker, aber weniger Energie und geringer Blutzuckerwirkung.
Kariesverursachende Bakterien können Xylit nicht zu Säuren vergären, weshalb es in Zahnpflegeprodukten eingesetzt wird.
Ja, Xylit ist für Hunde bereits in kleinen Mengen stark giftig und muss konsequent von ihnen ferngehalten werden.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.