Auf den Punkt: Allulose (D-Psicose) ist ein sogenannter seltener Zucker, der natürlich in geringen Mengen in einigen Früchten vorkommt. Sie schmeckt ähnlich wie Haushaltszucker, wird vom Körper aber kaum verstoffwechselt und liefert dadurch nur sehr wenig Energie. In der EU ist Allulose als Lebensmittel bislang nicht allgemein zugelassen.
Anwendungsbereiche: Energiearmes Süssungsmittel (ausserhalb der EU), Zuckeralternative mit zuckerähnlichem Geschmack, Gegenstand der Lebensmittelforschung
Allulose ist ein Monosaccharid und ein sogenannter seltener Zucker. Chemisch ist sie ein Isomer der Fructose, schmeckt ähnlich wie Haushaltszucker und besitzt etwa 70 Prozent von dessen Süsskraft. Im Unterschied zu gewöhnlichem Zucker wird Allulose vom Körper nur in geringem Umfang verstoffwechselt und überwiegend unverändert ausgeschieden, weshalb sie deutlich weniger Energie liefert und den Blutzucker nur gering beeinflusst. Natürlich kommt sie in kleinen Mengen in Feigen, Rosinen und einigen weiteren Lebensmitteln vor. Wichtig für den europäischen Raum: Allulose ist in der EU bislang nicht als Lebensmittel oder Lebensmittelzutat allgemein zugelassen, während sie in anderen Ländern wie den USA verbreitet eingesetzt wird.
Zusammensetzung: Wird vom Körper nur in geringem Umfang verstoffwechselt und überwiegend unverändert ausgeschieden; liefert daher wenig Energie und beeinflusst den Blutzucker nur gering.
Da Allulose in der EU nicht allgemein zugelassen ist, bestehen hier keine offiziellen Verwendungsempfehlungen. In Ländern mit Zulassung richtet sich die Menge nach dem jeweiligen Produkt; grössere Mengen können abführend wirken.
Die geringe Verstoffwechselung und der niedrige Energiegehalt von Allulose sind beschrieben. Der entscheidende Punkt für den europäischen Markt ist jedoch der regulatorische Status: In der EU fehlt bislang eine allgemeine Zulassung als neuartiges Lebensmittel.
In grösseren Mengen kann Allulose, wie andere wenig verstoffwechselte Zucker, abführend wirken und Blähungen verursachen. In der EU ist sie nicht allgemein als Lebensmittel zugelassen, was bei Produkten aus dem Ausland zu beachten ist.
Natürlich kommt Allulose in geringen Mengen in Feigen, Rosinen und einigen weiteren Lebensmitteln vor. Als Zusatz wird sie vor allem in Ländern ausserhalb der EU verwendet.
Allulose wird als 'seltener Zucker' bezeichnet, weil sie in der Natur nur in sehr kleinen Mengen vorkommt. Industriell wird sie meist enzymatisch aus Fructose hergestellt.
In der EU ist Allulose bislang nicht allgemein als Lebensmittel zugelassen. Der Status sollte stets anhand der aktuellen Regelungen geprüft werden.
Der Körper verstoffwechselt Allulose nur in geringem Umfang und scheidet sie überwiegend unverändert aus, sodass sie kaum Energie liefert.
Sie besitzt etwa 70 Prozent der Süsskraft von Haushaltszucker und schmeckt diesem geschmacklich sehr ähnlich.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.