Auf den Punkt: Fruchtzucker (Fruktose) ist ein Einfachzucker, der natürlich in Früchten und Honig vorkommt. Er hat einen niedrigeren glykämischen Index als Glukose, wird jedoch überwiegend in der Leber verstoffwechselt.
Anwendungsbereiche: Süssung, Lebensmittelindustrie, natürlicher Bestandteil von Obst
Fruktose ist ein Monosaccharid und neben Glukose ein Baustein der Saccharose. Sie kommt natürlich in Früchten, Gemüse und Honig vor und wird industriell auch in Form von Glukose-Fruktose-Sirup eingesetzt. Im Gegensatz zu Glukose wird Fruktose überwiegend in der Leber verstoffwechselt. Ein hoher Konsum zugesetzter Fruktose, vor allem über Sirupe und gesüsste Getränke, wird in der Forschung im Zusammenhang mit der nicht-alkoholischen Fettleber untersucht.
Zusammensetzung: Wird überwiegend in der Leber verstoffwechselt. Beeinflusst den Blutzuckerspiegel direkt weniger stark als Glukose.
Keine eigene Verzehrsempfehlung; zugesetzte Fruktose fällt unter die allgemeine Empfehlung zur Begrenzung freier Zucker. Fruktose in ganzen Früchten ist davon nicht betroffen.
Der Stoffwechselweg der Fruktose über die Leber ist gut beschrieben. Ein hoher Konsum freier Fruktose (insbesondere über Sirupe und Getränke) wird in Studien mit der Entwicklung einer nicht-alkoholischen Fettleber in Verbindung gebracht; die Datenlage zu Mechanismen und Dosis wird weiter erforscht.
Bei Fruktosemalabsorption können Verdauungsbeschwerden auftreten. Hoher Konsum freier Fruktose wird kritisch diskutiert. Fruktose aus ganzen Früchten gilt als unproblematisch.
Früchte, Trockenfrüchte, Honig, Fruchtsäfte und mit Sirup gesüsste Produkte.
Glykämischer Index rund 20. Fruktose schmeckt süsser als Glukose.
Fruchtzucker ist Fruktose, ein Einfachzucker aus Früchten und Honig, der überwiegend in der Leber verstoffwechselt wird.
Fruktose in ganzen Früchten gilt als unproblematisch; kritisch diskutiert wird vor allem zugesetzte freie Fruktose aus Sirupen und gesüssten Getränken.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.