Auf den Punkt: Vitamin B1, auch Thiamin genannt, ist ein essenzielles, wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex. Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems sowie zu einer normalen Herzfunktion bei. Da der Körper es nur in geringen Mengen speichern kann, muss es regelmässig über die Nahrung aufgenommen werden.
Hintergrund: Vitamin B1 (Thiamin) ist ein essenzielles Vitamin für den menschlichen Körper. Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zu einer normalen Herzfunktion bei. Zudem trägt Thiamin zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei.
Anwendungsbereiche: Energiestoffwechsel, Nervensystem, Herzfunktion, Psychische Funktion
Thiamin wurde als erstes B-Vitamin entdeckt, weshalb es die Ziffer 1 trägt. Es liegt im Körper hauptsächlich in seiner aktiven Form, dem Thiaminpyrophosphat (TPP), vor. In dieser Form fungiert es als wichtiges Coenzym bei zahlreichen biochemischen Reaktionen, insbesondere beim Abbau von Kohlenhydraten und Aminosäuren. Ein Mangel an Vitamin B1 kann zu schwerwiegenden neurologischen und kardiovaskulären Störungen führen, historisch bekannt als die Krankheit Beriberi. Da Thiamin wasserlöslich und hitzeempfindlich ist, können bei der Zubereitung von Lebensmitteln signifikante Verluste auftreten. Eine ausgewogene Ernährung deckt in der Regel den täglichen Bedarf, jedoch können bestimmte Faktoren wie ein hoher Alkoholkonsum, chronische Erkrankungen oder eine sehr einseitige Ernährung das Risiko für eine Unterversorgung erhöhen. Die Supplementierung erfolgt oft in Kombination mit anderen B-Vitaminen.
Zusammensetzung: Im menschlichen Körper wirkt Thiamin als essenzielles Coenzym im Kohlenhydrat- und Aminosäurestoffwechsel. Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Zudem trägt Thiamin zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen Herzfunktion bei.
Die empfohlene tägliche Zufuhr für Erwachsene liegt laut DGE und SGE bei etwa 1,0 bis 1,3 mg, abhängig von Geschlecht und Alter. In Nahrungsergänzungsmitteln wird Thiamin häufig in Dosen von 1 bis 100 mg eingesetzt, wobei die Einnahme idealerweise zu einer Mahlzeit erfolgt, um die Aufnahme zu optimieren.
Die physiologische Bedeutung von Vitamin B1 ist wissenschaftlich dokumentiert und durch Studien belegt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat auf Basis der Evidenzlage mehrere gesundheitsbezogene Aussagen (Health Claims) für Thiamin offiziell zugelassen.
Da Vitamin B1 wasserlöslich ist, wird ein Überschuss in der Regel über die Nieren ausgeschieden, weshalb toxische Effekte durch eine hohe orale Zufuhr äusserst selten sind. Bei extrem hohen Dosen können in Einzelfällen Magen-Darm-Beschwerden oder allergische Reaktionen auftreten.
Gute natürliche Quellen für Vitamin B1 sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Schweinefleisch, Sonnenblumenkerne und Haferflocken. Durch starkes Erhitzen oder langes Kochen kann der Thiamingehalt in Lebensmitteln jedoch deutlich reduziert werden.
Die Entdeckung von Vitamin B1 geht auf die Erforschung der Krankheit Beriberi in Asien zurück, wo man feststellte, dass der Verzehr von ungeschältem Reis im Gegensatz zu poliertem Reis vor der Erkrankung schützt.
Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu einer normalen Herzfunktion bei. Es fungiert als Coenzym im Kohlenhydratstoffwechsel.
Ein leichter Mangel kann sich durch Müdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsschwäche äussern. Ein schwerer Mangel führt zur Krankheit Beriberi, die mit Nervenschäden, Muskelschwäche und Herzproblemen einhergeht.
Eine Überdosierung über die Ernährung oder handelsübliche Nahrungsergänzungsmittel ist kaum möglich, da der Körper überschüssiges, wasserlösliches Thiamin einfach über den Urin ausscheidet.
Die B-Vitamine arbeiten im Stoffwechsel eng zusammen und ergänzen sich in ihren Funktionen. Eine isolierte Einnahme eines einzelnen B-Vitamins kann das Gleichgewicht der anderen B-Vitamine beeinflussen.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.