Auf den Punkt: Sorbit (E 420) ist ein Zuckeralkohol mit etwa halb so viel Süsskraft wie Zucker und reduziertem Energiegehalt. Er wird häufig als Feuchthaltemittel und Zuckerersatz verwendet und beeinflusst den Blutzucker nur gering.
Anwendungsbereiche: Zuckerersatz, Feuchthaltemittel, Kaugummis, kalorienreduzierte Produkte
Sorbit ist einer der ältesten industriell genutzten Zuckeralkohole und wird aus Glukose hergestellt. Neben seiner Funktion als Süssungsmittel wird Sorbit häufig als Feuchthaltemittel eingesetzt, etwa in Kaugummis, Backwaren und kosmetischen Produkten. Seine Süsskraft liegt unter der von Haushaltszucker, und es beeinflusst den Blutzucker nur gering. In der EU ist Sorbit als E 420 zugelassen.
Zusammensetzung: Liefert weniger Energie als Zucker, wird langsam aufgenommen und beeinflusst den Blutzucker nur gering.
In der EU ohne zahlenmässigen ADI-Wert zugelassen. Ab etwa 20–50 g pro Tag kann eine abführende Wirkung auftreten; in der EU ist ein Hinweis «kann bei übermässigem Verzehr abführend wirken» vorgeschrieben.
Süsskraft, reduzierter Energiegehalt und die abführende Wirkung bei höheren Mengen sind gut belegt.
Grössere Mengen können Blähungen und Durchfall verursachen. Bei Fruktoseintoleranz kann Sorbit schlechter vertragen werden.
Natürlich in einigen Früchten (z. B. Birnen, Pflaumen); industriell als Zusatzstoff.
Glykämischer Index rund 9. Sorbit wird wegen seiner wasserbindenden Eigenschaften oft als Feuchthaltemittel verwendet.
Sorbit (E 420) ist ein Zuckeralkohol mit etwa halber Süsskraft von Zucker, der als Zuckerersatz und Feuchthaltemittel verwendet wird.
In grösseren Mengen wird Sorbit nur teilweise aufgenommen, bindet Wasser im Darm und kann so abführend wirken; in der EU ist dazu ein Warnhinweis vorgeschrieben.
Sorbit wird in der Lebensmittelindustrie häufig als kalorienreduzierter Zuckerersatzstoff und als Feuchthaltemittel eingesetzt. Es findet sich oft in zuckerfreien Kaugummis, Bonbons und Backwaren, um diese vor dem Austrocknen zu schützen.
Personen mit einer Sorbitintoleranz sollten den Verzehr meiden, da ihr Körper den Zuckeralkohol nicht richtig verwerten kann. Bei diesen Personen können bereits kleine Mengen zu Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Bauchschmerzen führen.
Dieser Beitrag dient ausschliesslich Informations- und Bildungszwecken und ersetzt keine ärztliche oder fachliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich an eine Fachperson.