Auf den Punkt: Haushaltszucker (Saccharose) ist ein Zweifachzucker aus je einem Baustein Glukose und Fruktose. Er wird aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen und liefert rund 4 Kilokalorien pro Gramm. Im Darm wird er in seine Bausteine gespalten und als Energie verwertet.
Anwendungsbereiche: Süssung von Lebensmitteln und Getränken, Konservierung, Backen und Kochen, Energiezufuhr
Saccharose ist der klassische weisse Kristallzucker. Chemisch handelt es sich um ein Disaccharid, das aus je einem Molekül Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) besteht. Gewonnen wird er in der Schweiz überwiegend aus Zuckerrüben, weltweit auch aus Zuckerrohr; der raffinierte Endstoff ist chemisch identisch. Im Dünndarm spaltet das Enzym Saccharase die Saccharose in Glukose und Fruktose, die anschliessend aufgenommen werden. Saccharose zählt zu den «freien Zuckern», für die ernährungswissenschaftliche Mengenempfehlungen bestehen.
Zusammensetzung: Schnell verfügbarer Energieträger. Wird im Darm in Glukose und Fruktose gespalten; Glukose dient den Körperzellen unmittelbar als Brennstoff.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, freie Zucker auf unter 10 Prozent der täglichen Energiezufuhr zu begrenzen – bei rund 2000 kcal entspricht das etwa 50 g pro Tag; ein Richtwert von unter 5 Prozent gilt als noch günstiger.
Energiegehalt und Stoffwechselweg der Saccharose sind umfassend belegt. Ein dauerhaft hoher Konsum freier Zucker wird in Beobachtungs- und Interventionsstudien mit Übergewicht, Karies und einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht.
In üblichen Mengen unbedenklich. Häufiger Konsum fördert Karies. Ein dauerhaft hoher Konsum trägt zu einer überhöhten Energiezufuhr bei.
Natürlich in Früchten, Zuckerrüben und Zuckerrohr; zugesetzt in zahlreichen verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken.
Glykämischer Index rund 65. In der Schweiz wird Haushaltszucker traditionell aus einheimischen Zuckerrüben hergestellt.
Haushaltszucker ist Saccharose, ein Zweifachzucker aus Glukose und Fruktose, der aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen wird.
Die WHO empfiehlt, freie Zucker auf unter 10 Prozent der täglichen Energie zu begrenzen, also etwa 50 g bei durchschnittlichem Bedarf; unter 5 Prozent gelten als noch günstiger.
Ernährungsphysiologisch unterscheiden sich brauner und weisser Zucker kaum; beide zählen zu den freien Zuckern und liefern ähnlich viel Energie.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.