Rhodiola rosea (Rhodiola rosea)

Auf den Punkt: Rhodiola rosea (Rosenwurz) wächst in alpinen Höhenlagen bis 5000 m. Die Wurzel enthält Rosavine und Salidroside und wird als Pflanze aus der traditionellen Verwendung in der Forschung zu Belastungsphasen und mentaler Leistung untersucht. 2009 wurde sie ins Europäische Arzneibuch aufgenommen.

Hintergrund: Rhodiola rosea (Rosenwurz) wird in der skandinavischen und russischen Volksmedizin seit Jahrhunderten bei Erschöpfung eingesetzt. Studien untersuchen die enthaltenen Rosavine und Salidroside im Zusammenhang mit Belastungsphasen und Ermüdung. Zudem wird der Wirkstoff wissenschaftlich im Zusammenhang mit der mentalen Leistungsfähigkeit untersucht.

Anwendungsbereiche: Belastungsphasen, Mentale Erschöpfung, Körperliche Ermüdung, Kognitive Leistungsfähigkeit

Was ist Rhodiola rosea?

Rhodiola rosea (Rosenwurz) ist ein Dickblattgewächs aus kalten, hochgelegenen Regionen Europas und Asiens. Die Wurzel enthält charakteristische Inhaltsstoffe wie Rosavine und Salidroside. In Studien werden Rosavine und Salidroside vor allem im Zusammenhang mit Belastungsphasen, Ermüdung und mentaler Leistungsfähigkeit untersucht.

Zusammensetzung: Liefert Rosavine und Salidroside; als Pflanze aus der traditionellen Verwendung beforscht.

Wie wird Rhodiola rosea dosiert?

In Studien meist 200–400 mg standardisierter Extrakt pro Tag; in den ON·OFF-Kapseln ON enthalten.

Studienlage & Evidenz

Moderate Evidenz: Mehrere Studien zu Ermüdung und Belastungsphasen, Qualität heterogen.

Hat Rhodiola rosea Nebenwirkungen?

Gut verträglich; selten Unruhe bei abendlicher Einnahme.

Wo kommt Rhodiola rosea natürlich vor?

Nicht als Lebensmittel gebräuchlich.

Gut zu wissen über Rhodiola rosea

In Sibirien existierten geheime Sammelrouten für Rosenwurz. Die Pflanze ist auch in den Schweizer Alpen heimisch.

Häufige Fragen

Was ist Rhodiola rosea?

Rhodiola rosea (Rosenwurz) ist eine alpine Pflanze, deren Wurzel Rosavine und Salidroside enthält und als Pflanze aus der traditionellen Verwendung untersucht wird.

Wofür wird Rhodiola rosea traditionell verwendet?

Rhodiola rosea wird in der skandinavischen und russischen Volksmedizin seit Jahrhunderten traditionell bei Erschöpfung eingesetzt. Studien untersuchen derzeit mögliche weitere Eigenschaften der Pflanze. Für Rhodiola rosea gibt es jedoch keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben.

Wie wird Rhodiola rosea eingenommen?

Die Wurzel der Pflanze wird meist als Extrakt in Form von Kapseln, Tabletten oder als Pulver angeboten. Auch die Zubereitung als Tee ist möglich, wobei standardisierte Extrakte eine genauere Dosierung der Inhaltsstoffe erlauben.

Hat Rhodiola rosea Nebenwirkungen?

Bei bestimmungsgemässer Einnahme gilt Rhodiola rosea im Allgemeinen als gut verträglich. Gelegentlich können leichte Beschwerden wie Schwindel oder Mundtrockenheit auftreten. Schwangere, Stillende und Personen, die Medikamente einnehmen, sollten vor der Anwendung eine Fachperson konsultieren.

Enthalten in ON•OFF Produkten

Rhodiola rosea ist einer der Inhaltsstoffe in: ON MEN, ON WOMEN.

Quellen

Verwandte Wirkstoffe

Dieser Beitrag dient ausschliesslich Informations- und Bildungszwecken und ersetzt keine ärztliche oder fachliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich an eine Fachperson.