Auf den Punkt: Spirulina ist eine blaugrüne Mikroalge (Cyanobakterium), die traditionell als Lebensmittel geschätzt wird. Sie enthält Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. In der modernen Ernährung wird sie häufig als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt.
Hintergrund: Spirulina ist eine Mikroalge, die als Nahrungsergänzungsmittel verwendet wird und Protein, Eisen sowie Phycocyanin enthält. Sie wird vor allem eingesetzt, um die tägliche Ernährung mit diesen Stoffen zu ergänzen.
Anwendungsbereiche: Allgemeine Nährstoffversorgung, Pflanzliche Proteinquelle, Ergänzung der täglichen Ernährung
Spirulina (Arthrospira platensis) ist ein mikroskopisch kleines, spiralförmiges Cyanobakterium, das umgangssprachlich oft als Blaualge bezeichnet wird. Sie gedeiht natürlicherweise in stark alkalischen, salzigen Seen in subtropischen und tropischen Klimazonen. Sie enthält pflanzliches Protein, B-Vitamine, Eisen und Phycocyanin und wird weltweit als Ergänzung zur täglichen Ernährung geschätzt. Die Alge wird nach der Ernte schonend getrocknet und meist zu Pulver oder Presslingen verarbeitet. Sie dient der allgemeinen Nährstoffanreicherung. Ihre Kultivierung gilt als ressourcenschonend, da sie auch in Gebieten wachsen kann, die für die herkömmliche Landwirtschaft ungeeignet sind.
Zusammensetzung: Spirulina liefert pflanzliche Proteine und Aminosäuren. Zudem enthält sie das blaue Pigment Phycocyanin. Sie wird traditionell zur Ergänzung der täglichen Ernährung verwendet.
Die übliche Verzehrmenge liegt bei 1 bis 8 Gramm Spirulina-Pulver oder -Presslingen pro Tag, aufgeteilt auf mehrere Einnahmen. Das Pulver lässt sich gut in Wasser, Säfte oder Smoothies einrühren. Es wird empfohlen, mit einer geringen Menge zu beginnen und diese langsam zu steigern.
Spirulina und ihre Inhaltsstoffe sind Gegenstand aktueller Forschung. Viele bisherige Studien sind jedoch klein, weshalb weitere gross angelegte Untersuchungen erforderlich sind, um die Eigenschaften der Alge abschliessend zu bewerten.
Spirulina gilt im Allgemeinen als sicher und gut verträglich. Gelegentlich können leichte Magen-Darm-Beschwerden oder Übelkeit auftreten. Wichtig ist der Bezug aus kontrolliertem Anbau, um Verunreinigungen durch Schwermetalle oder toxische Microcystine (andere Blaualgenarten) auszuschliessen.
Spirulina kommt natürlicherweise in alkalischen Salzseen vor und wird heute weltweit in speziellen Aquakulturen gezüchtet. Sie ist im Handel als getrocknetes Pulver, in Form von Kapseln, Tabletten oder als Zutat in Riegeln und Getränken erhältlich.
Bereits die Azteken in Mittelamerika ernteten Spirulina aus dem Texcoco-See und verarbeiteten sie zu nahrhaften Kuchen namens 'Tecuitlatl'. Auch im Tschad wird die Alge seit Jahrhunderten traditionell aus Seen abgeschöpft und als 'Dihé' auf lokalen Märkten gehandelt.
Botanisch gesehen ist Spirulina keine Alge, sondern gehört zu den Cyanobakterien (Blaualgen). Aufgrund ihrer Lebensweise und Photosynthese wird sie jedoch umgangssprachlich oft zu den Mikroalgen gezählt.
Spirulina enthält hauptsächlich Pseudovitamin B12, das für den menschlichen Körper nicht oder nur sehr schlecht verwertbar ist. Sie eignet sich daher nicht als alleinige B12-Quelle für Veganer.
Spirulina hat einen charakteristischen, leicht erdigen und an Meer erinnernden Geschmack. In Smoothies oder Säften lässt sich der Eigengeschmack gut mit Früchten wie Bananen oder Äpfeln kaschieren.
Spirulina ist kalorienarm und proteinreich und wird gelegentlich im Rahmen von Diäten in die Ernährung integriert. Sie sollte stets Teil einer ausgewogenen Ernährung sein.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.