Auf den Punkt: Ginkgo biloba ist ein lebendes Fossil – die Art existiert seit über 200 Millionen Jahren. Die Blätter liefern Ginkgolide und Flavonglykoside, die in der Durchblutungs- und Kognitionsforschung untersucht werden.
Hintergrund: Ginkgo biloba enthält spezifische Pflanzenstoffe wie Ginkgolide und Flavonglykoside, die aus den Blättern gewonnen werden. In der Forschung werden diese Inhaltsstoffe im Zusammenhang mit Durchblutung und geistiger Leistungsfähigkeit untersucht.
Anwendungsbereiche: Forschung im Bereich Durchblutung, Forschung zu geistiger Leistungsfähigkeit, Forschung zu kognitiven Funktionen, Forschung zu Fokus und Konzentration
Ginkgo biloba ist die einzige überlebende Art ihrer Pflanzenfamilie und gilt als lebendes Fossil. Standardisierte Blattextrakte (z. B. EGb 761) enthalten zwei zentrale Wirkstoffgruppen: Flavonglykoside und Terpenlactone (Ginkgolide, Bilobalid). In der Forschung wird Ginkgo überwiegend im Zusammenhang mit Durchblutung und kognitiven Funktionen untersucht. Die Studienlage ist umfangreich, aber in den Ergebnissen uneinheitlich.
Zusammensetzung: Liefert Ginkgolide (Terpenlactone) und Flavonglykoside; in der Durchblutungs- und Kognitionsforschung untersucht.
In Studien typischerweise 120–240 mg standardisierter Blattextrakt pro Tag.
Moderate Evidenz: Sehr viele Studien, jedoch heterogene Ergebnisse. Keine zugelassenen EU-Health-Claims.
Selten Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden. Wegen möglicher Effekte auf die Blutgerinnung ist bei gerinnungshemmenden Medikamenten Vorsicht geboten.
Nicht als Lebensmittel gebräuchlich (Blattextrakt).
Ein einzelner Ginkgo-Baum überlebte die Atombombe von Hiroshima 1945.
Ginkgo biloba ist ein sehr alter Baum, dessen Blattextrakt Flavonglykoside und Ginkgolide enthält und in der Durchblutungs- und Kognitionsforschung untersucht wird.
Wegen möglicher Effekte auf die Blutgerinnung ist bei gleichzeitiger Einnahme gerinnungshemmender Medikamente Vorsicht geboten.
Die Informationen auf dieser Seite dienen ausschliesslich der allgemeinen Wissensvermittlung und ersetzen keine ärztliche Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise.