Auf den Punkt: Glycin ist die kleinste und einfachste aller Aminosäuren – und zugleich eine der vielseitigsten. Es ist Hauptbestandteil des Kollagens (jede dritte Aminosäure) und dient als inhibitorischer Neurotransmitter im zentralen Nervensystem.
Hintergrund: Glycin ist eine Aminosäure, die als wichtiger Baustein für Kollagen im Körper dient und an der Bildung von Glutathion beteiligt ist. Zudem dient es als Botenstoff im Nervensystem. Glycin wird in der Forschung im Zusammenhang mit dem Schlaf wissenschaftlich untersucht.
Anwendungsbereiche: Forschung im Bereich Schlaf, Baustein von Kollagen, Botenstoff im Nervensystem, Baustein von Glutathion
Glycin ist eine nicht-essentielle Aminosäure, die der Körper selbst herstellen kann. Sie ist die kleinste Aminosäure und erfüllt zahlreiche Aufgaben: Glycin ist mit rund einem Drittel der Aminosäuren Hauptbaustein des Kollagens, dient als inhibitorischer Neurotransmitter im Rückenmark und Hirnstamm und ist Baustein von Gallensäuren und des körpereigenen Antioxidans Glutathion.
Zusammensetzung: Hauptbestandteil des Kollagens (ca. 33 %), inhibitorischer Neurotransmitter im ZNS, Baustein der Gallensäuren und des Glutathions.
In Studien zu Schlaf häufig 3 g vor dem Schlafengehen; in den ON·OFF-Drinks und -Sticks enthalten.
Studien u. a. im Zusammenhang mit Schlaf. Keine spezifischen EU-Health-Claims für Glycin.
Gut verträglich; in hohen Dosen selten Magen-Darm-Beschwerden.
Gelatine, Knochenbrühe, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte.
Glycin schmeckt leicht süsslich und wird in Japan als Geschmacksverstärker (E 640) eingesetzt.
Glycin ist die kleinste Aminosäure, Hauptbaustein des Kollagens und ein inhibitorischer Neurotransmitter.
Glycin wird unter anderem im Zusammenhang mit dem Schlaf untersucht.
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